Partisanenstreich in der Mainstream-Kultur: Wege zu einer digitalen und nachhaltigen Theaterzukunft

Die heutige Ära der Kulturlandschaft erfordert dringend eine tiefgreifende Veränderung: Theater müssen sich digitalisieren und nachhaltiger werden. Eine "Zwillingstransformation", die nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Theater müssen sich als Organisationen transformieren und digitale Technologien nutzen, um nachhaltiger zu agieren und gleichzeitig ihre künstlerische und gesellschaftliche Rolle neu zu finden und zu stärken. Hier braucht es einen echten Partisanenstreich und kein weiteres Wimpeltauschen oder Händeschütteln. In seinem Vortrag berichtet Maik Romberg aus seiner Praxiserfahrung an den Münchner Kammerspielen und stellt konkrete Beispiele und Strategien vor, wie eine solche Transformation gelingen kann. Entdecken Sie mit ihm gemeinsam die Wege zu einer zukunftsfähigen Theaterlandschaft.

 


Foto

Maik Romberg, Jahrgang 1970, studierte Philosophie und Germanistik in Heidelberg und absolvierte seine erste Regiehospitanz am Nationaltheater Mannheim. Anschließend war er als Regieassistent, Regisseur und Dramaturg an Theatern in Heidelberg, Wilhelmshaven, Bremen und München tätig. 2005 gründete er das theaterlabor bremen und leitete es bis 2012 als Intendant. Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche Inszenierungen mit großer überregionaler Resonanz. 2010 gewann das theaterlabor bremen unter der Regie von Frank-Patrick Steckel den nachtkritik-Theaterpreis für die Inszenierung von Plutos. Seit 2018 ist er Teil der Geschäftsführung an den Münchner Kammerspielen und leitet dort die Abteilung Digitalisierung und ist Transformationsmanager für Nachhaltige Kultur. Zudem ist er Initiator des Forums für Theater, digitale Transformation und Nachhaltigkeit.